Warum heißt ein lineares Netzteil linear?

Eine lineare Stromversorgung wird aufgrund des linearen Zusammenhangs zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung als „linear“ bezeichnet. Bei dieser Art von Stromversorgung erfolgt die Regulierung der Ausgangsspannung durch lineare Variation des Widerstands oder der Impedanz. Das Kernprinzip besteht in der Verwendung einer linearen Reglerschaltung, die den Spannungsabfall über einem Reihendurchgangselement anpasst, um eine konstante Ausgangsspannung aufrechtzuerhalten.

Bei einem linearen Netzteil wird die Eingangsspannung üblicherweise mit einem Transformator in eine höhere oder niedrigere Spannung transformiert. Anschließend wird die gleichgerichtete und gefilterte Spannung einem Linearregler zugeführt. Der Linearregler passt die Spannung an, indem er überschüssige Leistung als Wärme abführt. Durch die proportionale Anpassung dieses Spannungsabfalls entsteht der lineare Zusammenhang zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung.

Dies steht im Gegensatz zu einem Schaltnetzteil, bei dem die Regelung durch einen komplexeren Prozess erreicht wird, der das Hochfrequenzschalten von Halbleiterbauelementen umfasst. Der Begriff „linear“ unterscheidet diesen einfacheren, direkten Zusammenhang bei linearen Netzteilen im Vergleich zu den nichtlinearen Regelungsmethoden, die bei Schaltnetzteilen verwendet werden. Die einfache, proportionale Anpassung der Spannung als Reaktion auf Änderungen der Eingangsspannung ist ein charakteristisches Merkmal linearer Netzteile.

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